8. Sep, 2020

Neumarkter 2 Tage Fahrt in der schönen Steiermark!

Nachdem die Österreicher ihre für den 5.Juni geplante Klassik Fahrt auf den 5.-6.September verschieben mussten haben doch noch eine Handvoll Deutsche Enduro Klassiker die lange Anreise in die Steiermark auf sich genommen um an der 30ten ESA 2 Tage Fahrt in Neumarkt teil zu nehmen. Und es hat sicherlich keiner bereut. Wir hatten Traumhaftes Wetter und ein Landschaftspanorama ohne gleichen. Es gab zwar kein tel. Netz aber dafür eine 50km Runde mit Wasserdurchfahrten einigen knifflichen Wurzelauffahrten und einer Kiesgruben Sonderprüfung vom Feinsten. Da war alles drin was das Herz begehrt Wasser, Schlamm, Trialsektionen und Schotterauffahrten nicht ganz ohne. Die Zeiten von 3.45min bis über 9 Minuten sagen alles aus. Trotz Corona waren ca. 100 Fahrer am Start. Ein Junger Hoffnungsvoller Nachwuchs 22 J. mit einer Originalen YAMAHA XT600 Tenere Bj.1984 und der Jüngste mit einer DT125R .

Wie der die Tenere über die Wurzel hochgewuchtet hat, hätte ich gern gesehen. Hut ab er kam durch. Die Über 65er Klasse war fest in Deutscher ESD Hand Platz 1-4 wobei man schon sagen darf in der SP war Hubraum und Leistung durch nichts zu ersetzen. Der Schießlbauer hat uns schwer hergebrannt. Von den restlichen Gesamt 6 Klassen wurden 4 aus Deutschen Landen gewonnen. Hoffe die Österreicher lassen uns nächstes Jahr Trotzdem wieder fahren. Gesamtsieger und Tagesschnellster war wie zu erwarten der Veranstalter KTM Berni Walzer. Er hats verdient, schließlich hat die ganze Verantwortung  und Vorbereitungsarbeit übernommen. 2 mal Genehmigungen trotz Corona und 44 Grundstückseigner zu überzeugen war sicher nicht ganz einfach. Ich habe heute beim auswerten der Bilder beinahe noch einen kleinen Herzkasper erwischt. Denn in der ZK 1 letzte Runde hab ich bemerkt dass an meiner SUZUKI Gabel rechts ein wichtiges Ersatzteil fehlte nämlich der untere Alubügel der Achsbefestigung Vorderrad. Hab das mit Hilfe von ein paar Kabelbindern versucht wenigsten für die Psyche ein bisschen zu befestigen um die Etappe bis zur Sonderprüfung wie auf rohen Eiern zu fahren. Dann schnell noch ins Fahrerlager um mittels zweier Hydross Büchsen und 8er Mutter die Achsfaust improvisiert angeschraubt, anschließend die SP gefahren auch noch die 5 min Mauer geknackt. Grad schee wars und nun muss ich anhand der Bilder vom Samstag feststellen dass ich scheinbar schon am Samstag die Muttern verloren hatte. Puhh das war knapp, wer hat denn da über 100km mein Vorderrad immer festgehalten? So eine 44 Jahre alte SUZUKI hat halt Qualität. Es war rundum eine gelungene Veranstaltung und der allwissende Strecken Unterhaltungs Sprecher R.Kocher hat auch wieder sein Bestes gegeben. Herzlichen Dank an alle Helfer und Funktionäre.