4. Jun, 2019

Mühlen 2019 Bericht

Mühlen 2019
Die 2 Jahre Wartezeit auf ein neues Mühlen Klassik haben sich jedenfalls mehr als gelohnt. Es war rundum wieder eine geile Veranstaltung. Egal auf welchem Platz man landet, Hauptsache Gesund.

Eigentlich wollte ich ja gewinnen, aber 1.kommt es immer anders als man denkt. Irgend etwas mus am Wasser in Mühlen nicht ganz stimmen. Vor zwei Jahren hatte meine Gute ein großes Pleuel Lager Problem, diesmal war schon nach ca. 10km Plötzlich der Antrieb weg. Mein neu aufgebauter Motor hatte zwar in Sonnefeld seine Testphase bestanden aber warum auch immer hat sich in einer Waldabfahrt die Hauptwelle verabschiedet. 112 Veranstaltungstage sind halt doch etwas viel für so ein kleines Getriebe Kunstwerk. Also Aus in der ersten Runde?? Nein nicht für mich, aufgegeben wird erst wenn sich kein Rad mehr dreht und außerdem wollte ich die selektive Sonderprüfung unbedingt fahren. Also 1 km durch den Wald auf die Straße schieben per Anhalter zurück ins Fahrerlager den Vito geschnappt, Moped geholt und Ersatzmotor eingebaut.. Ich weiß, das nicht ganz Legal aber verboten eigentlich auch nicht,oder? Dann mit allem was ging zurück auf die Strecke, mir war schon klar dass ich die Zeit bis zur Tonnerhütte nicht mehr ganz schaffen konnte. Das war mir aber egal, ich hab 100.-€ fürs fahren bezahlt und wollte deshalb jeden km dieser geilen Waldauf+Abfahrten genießen. Die 19 Minuten hab ich gerne kassiert da war mir auch die versaute Trialprüfung egal, meine Gute lief wieder wie am ersten Tag. Am Ende der Runde war ich wieder im Zeitplan und konnte es in der Sonderprüfung am Zuschauerfreundlichen Wiesenhang richtig krachen lassen, nur der Martin war 3.sec. schneller. Die Jungs haben einfach keinen Respekt mehr von uns Alten!! Die 2. Runde Runde mit 54 km verlief ohne Probleme, ja ich gebs zu ich hab nicht alle Roten Auffahrten gefahren, wollte meine Kupplung nicht nochmal überstrapazieren. Am 2.Tag hab ich nur die Wurzelauffahrt umfahren, wobei die anderen Grünen Umfahrungen auch nicht viel leichter waren. Ich zieh den Hut vor unseren Alten Herren welche diese Strecke mit ihren schweren Eisenschweinen bewältigt haben,spez. der Burchardt Lenz hat am ersten Tag alle roten Auffahrten gefahren weil er die grünen Pfeile übersehen hatte.
Der Zweite Tag war dann bei Strahlendem Sonnenschein wie ein Geschenk des Himmels, viele Zuschauer an der SP und natürlich der Österreichische Streckensprecher Roland Kocher ( Wann holt der eigentlich mal wieder Luft zum reden ab?) feuerten uns begeistert an. Vielen vielen Dank an die ESA Enduro Senioren Österreich um Alfred Steinwidder ihr habt uns eine rundum gelungene und äußerst gut organsierte Veranstung geboten. Zeitnahme mit Transbonder Plus Anzeigetafel und Leaderbord !! Das gibts halt nur bei euch! Als Höhepunkt noch die Siegerehrung bevor wir alles eingepackt hatten? Danke nochmal wir würden gerne wieder kommen!!!